Kräuterbitter und Bitter-Spirituosen online kaufen

Die Welt der Spirituosen ist mittlerweile bunt und vielfältig. Dabei sind die Kräuterbitter bzw. Bitter-Spirituosen oder auch Magenbitter nur eine Variante, die sich einer großen Beliebtheit erfreut. Tatsächlich handelt es sich bei diesen alkoholischen Getränken um einige der traditionsreichsten und ältesten Spirituosen der Welt - zumindest, wenn Du unter anderem auch Kräuterliköre und Kräuterschnaps zu dieser Kategorie zählst. Was es mit Bitter, Halbbitter und den einzelnen Bezeichnungen und Herstellern auf sich hat und welche Produkte Du bei uns online kaufen kannst? hier mehr erfahren ...

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An sich heißt es ja "Sauer macht lustig". Aber in Maßen (!!!) und je nach persönlichem Geschmack kann das durchaus auch bei einem Bitter der Fall sein. Mit Bitterspirituosen ist nichts anderes gemeint, als Spirituosen, die eine bittere Geschmacksrichtung zur Eigenschaft haben. Dieser bittere Beigeschmack liegt an einigen der Zutaten. So weit, so gut und noch so einfach. Ein wenig komplizierter beziehungsweise komplexer wird es, wenn wir uns die einzelnen Getränke mit einem laut EU-Verordnung vorgeschriebenen Mindest-Alkoholgehalt von 15 %-Vol. einmal genauer anschauen.

Denn hier werden nicht ausschließlich nur der Aperitif Aperol oder Campari zu den Bittern gezählt sondern auch - wie oben bereits kurz erwähnt - Kräuterliköre. Das ist aber noch nicht alles, denn auch Absinth, Angostura sowie einige Anisées werden dieser Kategorie zugeordnet. Diese müssen nicht automatisch bitter schmecken, können dies aber je nach Zutat.

Schon gewusst? Der Name Bitter lautet im Französischen Amer und tatsächlich ist Amer ein Synonym für diese Spirituosenart, auch wenn das eigentliche Herkunfts-Land Italien ist. Hier wird der Bitter Amaro genannt.

Bitter werden nicht nur als Aperitif genossen sondern gerne auch nach einem reichhaltigen Essen, um so den Magen ein wenig "aufzuräumen" und fungieren in ihrer Bitter-Rolle dann gewissermaßen als "Medizin".

Heute finden die meisten Bitterspirituosen nicht nur als Aperitif Verwendung sondern auch als Basis vieler Longdrinks und Cocktails. Einer der Klassiker ist hier der Aperol Spritz.

Welche bekannten Bitterspirituosen gibt es?

Aperol - gerne als Aperol Spritz - und Campari sind wohl die bekanntesten Vertreter der Bitter, aber auch der Angostura erfreut sich einen großen Beliebtheit. Darüber hinaus müssen natürlich Ramazzotti und Fernet Branca genannt werden, wenngleich die Grenzen zwischen einem klassischen Bitter und einem Likör hier durchaus verschwimmen. Was die hier genannten Marken und weitere Spirituosen denn nun zu einem Bitter oder auch Halbbitter macht? Dieser Frage gehen wir nun genauer auf den Grund.

Klassische Bitter-Spirituosen

Campari

Im Folgenden wirst Du sehen, dass die Bitter-Tradition einen roten Faden hat, um nicht zu sagen, einen grün-weiß-roten Faden, der nicht alleine mit der Tatsache zu tun hat, dass ein jeder Bitter Alkohol enthält. Denn viele der Hersteller, die sich auf die Produktion von Bitter spezialisiert haben, kommen aus Italien. Und wo wir schon einmal bei Rot sind, starten wir gleich mit dem absoluten Klassiker unter den Kräuterbittern: Campari mit seiner markanten roten Farbe. Weitaus weniger bekannt als die Farbe sind die Zutaten. So soll er nicht nur Bitterkräuter enthalten sondern auch unter anderem Orangenschalen, Zimt und Ginseng. Damit ist dieser Bitter nur bedingt ein Kräuter-Bitter und schmeckt leicht nach Früchten.

Aperol

Weiter geht es mit dem zweitbekanntesten Bitter oder zumindest dem Bitter, der nach Campari vor allem gerne in Longdrinks und Cocktails getrunken wird, zum Beispiel als Aperol Spritz mit einem Schuss Prosecco oder Sekt. Doch auch als Aperitif oder auch Aperitivo macht dieser Bitter mit der charakteristischen orangenen Farbe eine gute Figur. Übrigens gehört das Unternehmen, das hinter Aperol steht, zur Campari-Gruppe, und das aus gutem Grund. Denn der Erfinder dieses Aperitivo war im Jahr 1862 niemand Geringeres, als der Mailänder Gaspare Campari.

Fernet Branca

Auch dieser Bitter stammt aus Italien und begann - wie so viele Bitter - seine italienische und internationale Karriere als Magenmedizin. Erfunden im Jahr 1845 von Bernardino Branca, wird der Fernet mittlerweile von den Fratelli Branca Destillerie hergestellt, und das immer noch nach dem Originalrezept. Zu den Zutaten gehören unter anderem Kamille, Aloe, Enzian, Rhabarber und Holunderblüten.

Angostura

Was italienisch klingt, ist dieses Mal keines der italienischen Produkte sondern stammt aus der Karibik. Hinter dem Angosturabitter steht das House of Angostura, das auch Rum herstellte. Erfinder dieses speziellen Bitter war ein deutscher Arzt, Johann Gottlieb Benjamin Siegert. Dieser Bitter überrascht mit teils ungewöhnlichen Zutaten, wie beispielsweise der Tonka-Bohne. Für den Bittergeschmack ist wiederum die Chinarinde verantwortlich. Natürlich ist auch dieser Bitter mit einigen Kräutern und Gewürzen angereichert. Was als Getränk gegen Magenschmerzen begann, ist heute Basis vieler Cocktails und Longdrinks.

Cynar

Auch für Cynar sind die Italiener verantwortlich, so sehr der Name auch französisch klingen mag. Und bei diesem Aperitif, den Du natürlich auch als Digestif nach dem Essen genießen kannst, wird es wahrlich außergewöhnlich. Und das liegt an der Haupt-Zutat, der Artischocke. Erfunden wurde dieser Kräuterbitter im Jahr 1952 in Venedig, und zwar von Angelo Dalle Molle. Beliebt wurde der Cynar unter anderem aufgrund seiner positiven Wirkung auf die Gesundheit. Doch auch der Geschmack hat dafür gesorgt, dass dieser Amaro einer der Favoriten unter den Bitters ist. Angereichert wird er mit insgesamt 13 Kräutern, die ihm einen bitteren Geschmack mit einer süßen Note verleihen. Auch Cynar und das dahinterstehende Unternehmen Pezziol gehören mittlerweile zum Mailänder Unternehmen Campari.

Bitter-Aperitifs

Diese hier genannten Bitter können auch in die Kategorie Bitter-Aperitif beziehungsweise Bitter-Aperitivo verordnet werden. Gerade der Aperol Spritz ist dabei einer der Cocktails, der sich vor allem VOR einem reichhaltigen Essen oder an einem lauen Abend über diese Rolle freut. Dazu zählt dann auch der Lillet Blanc, ein französischer Aperitif, sowie der Pampelle, ebenfalls aus Frankreich.

Halbbitter-Spirituosen

Einen bitteren Geschmack haben die meisten Bitters, manche dabei mehr, manche weniger. Die Grenze zwischen Bitter und Halbbitter ist dabei sehr schmal, und so kann es durchaus sein, dass sich der ein oder andere Bitter strenggenommen für beide Kategorien "qualifiziert".

Averna

Averna gehört bereits seit dem Jahr 2014 zum Portfolio von Campari. Gegründet wurde die italienische Traditionsfirma im Jahr 1868 im sizilianischen Caltanissetta. Das Ursprungsrezept soll dabei gut zehn Jahre vorher dem Textilhändler Salvatore Averna durch den Mönch Frà Girolamo vermacht worden sein. Bei Averna handelt es sich um eine "Misch-Spirituose". Denn sie kann nicht nur den Bitterspirituosen zugeordnet werden sondern auch den Kräuterlikören. Die Bitterspirituose bildet dabei nach wie vor der Averna Amaro Siciliano Bitter. Dieser wird unter anderem aus Bitterorangen und weiteren Zitrusfrüchten sowie diversen Kräutern und Gewürzen hergestellt.

Malteser Bitter

Nicht nur die Italiener wissen, wie man Bitter produziert. Auch von Malteser gibt es inzwischen einen Bitter. Eigentlich ist das deutsche Unternehmen mit Geschichte und Tradition für die Herstellung von Aquavit bekannt. Das Sortiment - so, wie unseres übrigens auch - wurde erweitert. Der Bitter kann dabei, wie so viele Bitterspirituosen, auch als Kräuterlikör bezeichnet werden. Dominant im Geschmack sind hier unter anderem Lakritz, Zimt und Gewürze wie Pfeffer. Ebenso dominant ist das Markenzeichen von Malteser, das Kreuzritter-Kreuz eben des Malteserordens.

Kreuzritter Bitter

Bei diesem Bitter handelt es sich um einen weiteren deutschen Bitter. Er tanzt ein wenig aus der Reihe, und das aus mehreren Gründen. Zum einen ist er mit insgesamt 58 Kräutern und Gewürzen angereichert. Zum anderen hat er einen deutlich höheren Alkoholgehalt, als viele der italienischen Bitterspirituosen. Und dieser schlägt sich mit 30 %-Vol. beim Kreuzritter Elixirum Digestivum Bitter nieder.

Magenbitter

Viele Bitter-Spirituosen haben ihren Ursprung in der Medizin. Und so waren nicht nur Mönche für deren Erfindung verantwortlich sondern auch Apotheker/Apotheken. Die in diesen Bitters verwendeten Kräuter sollten dem Magen wohl tun - daher auch der Name Magenbitter, auch Kräuterbitter genannt.

Auch heute gibt es mehrere Marken, die solche Magenbitter herstellen. Was dabei eher nicht mehr der Verdauung förderlich ist, sind der Alkoholgehalt sowie der Zucker-Anteil dieser Bitterliköre und Bitterschnäpse. Und der Zucker ist denn auch der Grund dafür, dass wir diese Kräuterbitter gleich auch zu den Halbbittern zählen können.

Möchtest Du solche Bitters probieren, kannst Du Dich unter anderem bei diesen Marken und Herstellern umschauen: Jägermeister, Underberg, Kuemmerling, Ramazzotti, Unicum und Fernet Branca. Darüber hinaus gibt es weitere bekannte Bitter-Spirituosen, die auch als Digestif eine gute Figur machen.

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Wie Du nun weißt, ist es so eine Sache mit den Bitterspirituosen. Denn viele von diesen Likören qualifizieren sich ebenso gut für die Kräuterlikör-Sortierung. Wie dem auch sei - nun möchtest Du natürlich wissen, wo Du Deine (neue) Lieblings-Bitter-Spirituose kaufen kannst. Und wie für alle unsere Kategorien gilt: Selbstverständlich in unserem Online-Shop! Hier findest Du eine Vielzahl an Produkten und Empfehlungen. Und diese drehen sich nicht nur um die Bitters, Kräuterbitter und Liköre auf Kräuter-Basis sondern auch auf eine große Auswahl weiterer Artikel.

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