Dry Gin

Wer sich mit Gin ein wenig besser auskennt, ist mit Sicherheit auch schon einmal diesen Begriffen über den Weg gelaufen: London Dry Gin, Dry Gin, New Western Dry Gin oder Sloe Gin. Gerade bei London Dry Gin und Dry Gin handelt es sich dabei um die bekanntesten und beliebtesten Gin-Varianten, die von den meisten Herstellern dieser Spirituose präferiert werden – und das längst nicht mehr nur in England, sondern weltweit. Doch was genau hat es mit Dry Gin auf sich, wie wird dieser hergestellt und welche Charakteristika hat er? weiterlesen...

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Zäumen wir das Pferd einmal kurz von hinten auf, bevor wir uns genauer mit dem Dry Gin beschäftigen. Du weißt mit Sicherheit, dass Gin nicht nur vom Alkohol „lebt“, sondern mehr noch von den einzelnen Botanicals, die diesem während der Destillation beigefügt werden. Denn diese Pflanzen, Gewürze und Kräuter sind es, die einen jeden Gin unverwechselbar einzigartig und besonders machen. Damit diese ihre Aromen optimal entfalten können, bedarf es einer alkoholischen Basis, die meist aus Getreide, wie beispielsweise Mais, Gersten- oder Roggenmalz hergestellt wird. So weit, so gut. Zusammengefasst, lässt sich die Formel für Gin wie folgt festhalten:

Neutralalkohol + Wacholder + Botanicals = Gin

 

Vielleicht hast Du beim ein oder anderen Gin auch schon die Bezeichnung London Dry Gin gesehen? Hierbei handelt es sich dann meist um Gin, der in der englischen/britischen Hauptstadt London hergestellt wird. Denn schließlich gilt England als das Geburtsland dieser Spirituose. Und London Dry Gin unterscheidet sich nicht nur im Namen vom Dry Gin, sondern auch in einigen anderen Dingen. Was also genau ein Dry Gin ist, erklären wir nun.

Dry Gin – wieso, weshalb, warum

Gin gibt es inzwischen nicht nur in den unterschiedlichsten Varianten und aus so ziemlich jedem Land der Welt, sondern auch in der Regel in zwei Geschmacksprofilen: Süß und trocken, wobei die meisten Gins trocken sind. Der Urahn dieser Gins, wenn wir so wollen, ist der Dry Gin, der demnach auch heute noch zu den meistproduzierten Gins gehört. Auch wenn er einige Gemeinsamkeiten mit dem großen Bruder London Dry Gin, wie beispielsweise dem Sipsmith London Dry Gin, hat, gibt es einige Unterschiede, die den Dry Gin zu einer Klasse für sich machen.

Dry Gin – die Herstellung

Insgesamt umfasst die Herstellung von Gin – egal, um welche Art es sich nun handelt – vier Schritte:

  1. Die Mazeration
  2. Die Destillation
  3. Die Lagerung
  4. Die Abfüllung

Bei der Mazeration wird die Alkoholbasis mit ersten Botanicals versetzt, und dieses Mazerat wird in die entsprechenden Stills abgefüllt und erhitzt. Das Ergebnis ist ein klares Destillat, das im Anschluss an diesen anstrengenden Prozess für bis zu vier Wochen ruhen muss, bevor der Gin mit Wasser auf die endgültige Trinkstärke abgeschwächt und dann abgefüllt wird.

 

Wie erwähnt, gibt es zwei Geschmacksprofile – süß/sweet und trocken/dry. Damit sind Dry Gins das Gegenstück zu den sogenannten Old Tom Gins, die gesüßt werden, also „sweet“ sind. Das heißt aber noch lange nicht, dass ein Dry Gin tatsächlich trocken im Geschmack ist – denn einige der Botanicals schaffen es nun einmal, auch diesen Gins eine liebliche Note zu verleihen.  Zudem kann es vorkommen, dass auch ein Dry Gin mit Zucker versetzt wird, allerdings nur mit einem geringen Teil. Ebenfalls zur Herstellung gehören die folgenden Dinge:

  • Die Botanicals können während oder nach der Destillation beigefügt werden
  • Ein Dry Gin muss mindestens zweifach destilliert werden, gerne auch öfter
  • Der Alkoholgehalt eines Dry Gin liegt bei 37,5 %-Vol.
  • Der Zuckergehalt darf maximal 0,5 g/Liter betragen

Wusstest Du, dass es eine festgelegte Reihenfolge bei den Botanicals gibt? So sollte zunächst Wacholder beigefügt werden, denn dieser Beere ist nicht nur namensgebend, sondern auch die wichtigste Zutat neben dem Neutralalkohol. Dann folgt in der Regel Koriander, der fast ebenso wichtig ist, wie der Wacholder. Wie erwähnt, müssen die restlichen Botanicals nicht alle auf einmal dem Alkohol beigesetzt werden, sondern können in mehreren Schritten diesem beigefügt werden.

Dry Gin – der Geschmack

Nur, weil ein Gin den Beinamen trocken hat, heißt das noch nicht, dass dem auch wirklich der Fall ist. Tatsächlich kann ein solcher Dry Gin herrlich fruchtig sein, ebenso, wie herb, würzig, floral/blumig oder feinherb. Auch die Intensität kann hier breitgefächert sein und dabei von mild und weich bis hin zu kräftig und intensiv reichen.

Dry Gin – der Charakter

Dry Gin ist neben London Dry Gin die beliebteste Gin-Variante und bei diesem werden nicht ganz so strenge Vorschriften vorausgesetzt, wie beim London Dry Gin. So dürfen sich im Dry Gin durchaus auch Zutaten tummeln, die nicht zu 100 % natürlichen Ursprungs sind sondern eher der Kategorie „naturidentische Aromastoffe“ zuzuordnen sind. Ebenfalls ist es erlaubt, einen Dry Gin mit Farbstoffen zu versehen, die nicht immer und automatisch in einem der Botanicals begründet sind. Und so wird es bei Dry Gin schnell kunterbunt und fröhlich, wenn sich dieser beispielsweise in den Farben Pink, Grün und Blau präsentiert – oftmals mit einem fruchtigen Beigeschmack, der einen solchen Gin ideal für frische Longdrinks und Cocktails macht.

Den besten Dry Gin online kaufen

Gin-Sorten gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Seit Bombay Sapphire diese Spirituose auch über die englischen Landesgrenzen hinweg bekannt und belieb gemacht hat, sind dem Gin Craze weder geographische noch kreative Grenzen gesetzt. Selbst Schottland, das ja eigentlich für Whisky bekannt ist, hat sich seit einigen Jahren hier als eine der festen Größen etabliert und England damit gewissermaßen zumindest hier den Rang ablaufen können. Wie dem auch sei – Du siehst, dass es nicht mehr ganz so leicht ist, sich für gerade einmal einen einzigen tollen Gin zu entscheiden.

 

Damit diese Wahl nicht sehr schnell zur Qual wird, stellen wir Dir nun einige der besten Dry Gins vor, die es nicht nur auf dem Markt, sondern natürlich auch online in unserem Shop zu kaufen gibt:

  1. The Botanist Islay Dry Gin. Mit diesem begann unter anderem die schottische Erfolgsgeschichte des Gins. Angereichert mit 22 Botanicals, die ausschließlich natürlichen Ursprungs sind, findest Du hier einen Dry Gin, der einen Großteil seiner Konkurrenz weit hinter sich lässt.
  2. Windspiel Premium Dry Gin. Wer sagt, dass nur England erstklassigen Gin herstellen kann? Auch Deutschland ist hier inzwischen einer der Marktführer, und das unter anderem mit dem Windspiel Premium Dry Gin, der nicht nur auf Kartoffel-Alkohol basiert, sondern zudem mit dem eher seltenen Botanical Lavendel begeistert.
  3. Niemand Dry Gin. Dieser ist definitiv alles andere, als ein „Niemand“, wenn es um einige der besten Dry Gins geht. Perfekt ausbalanciert und ebenfalls mit unter anderem Lavendel angereichert, ist dieser noch junge Gin aus Deutschland bereits einer unserer Favoriten.


Und noch mehr Ginsorten findest Du natürlich in unserem Gin-Shop. Also schau einfach einmal vorbei und freu Dich schon jetzt darauf, Deinen neuen Lieblings-Gin online kaufen zu können!