Irish Whiskey

Wie der Name schon sagt, hat der Irish Whiskey seinen Ursprung in Irland, Bushmills in Nordirland gehört dabei zu den ältesten Destillerien der Welt. Das Wort Whiskey stammt vom gälischen Wort „uisce beatha“ (Wasser des Lebens), aus dem sich über die Jahre das Wort Whiskey entwickelte. Bis heute streiten sich die Iren und die Schotten darüber, wer denn nun für den Whisky oder Whiskey verantwortlich ist beziehungsweise, wer ihn erfunden hat. Tatsächlich scheint inzwischen belegbar, dass es die Iren waren und sind, und das seit dem 5. Jahrhundert. Und seitdem ist irischer Whiskey nicht mehr aus dem Whisk(e)y-Sortiment wegzudenken. weiterlesen ...

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Wie erwähnt, reichen die Wurzeln des Whiskeys bis ins 5. Jahrhundert zurück und so starten wir die Geschichte des Irish Whiskey mit ein paar Daten und Fakten. Erste Brennereien dagegen können wir bis in das 15. Jahrhundert zurückdatieren, und zwar bis ins Jahr 1405. Bereits im Jahr 1494 wurde in dem kleinen nordirischen Dorf Bushmill Whiskey gebrannt. Hier wurde 1608 auch die erste gewerbliche Destillerie gegründet.

Bereits seit dem Jahr 1556 gab es eine sogenannte Regulierung der Brennkunst, und so breitete sich der Whiskey schnell über ganz Irland aus und schwappte auch schnell hinüber bis nach England. Dort erfreute er sich großer Beliebtheit und die 2.000 irischen Destillerien florierten - und von diesen waren die meisten illegal, wie bei diesen irischen und schottischen Spirituosen sehr häufig der Fall.

Übrigens: Es gibt einen einfachen Grund, warum sich der irische Whiskey anders schreibt, als der schottische Whisky. Auch, wenn sich Iren und Schotten in der Regel "grün" sind, wollten sich die Iren dann doch ein wenig abgrenzen. Um sich also von der Konkurrenz aus Schottland abzugrenzen, wählten die irischen Whiskey-Produzenten die Schreibweise Irish Whiskey mit einem „e“ vor dem „y“ und begründeten damit gewissermaßen eine neue Whiskey-Tradition. Irish Whiskey gibt es aus zwei Haupt-Regionen: Der Republik Irland und dem zu Vereinigten Königreich gehörenden Nordirland.

Warum wurde der Irish Whiskey vom Scotch Whisky überholt?

Wer sich ein wenig mit der irisch-englisch-schottischen Geschichte auskennt, weiß, dass diese drei Länder nicht immer die besten Freunde waren. Und so führte unter anderem der Unabhängigkeitskrieg gegen England Ende des 19. Jahrhunderts und das in diesem Zuge verhängte Handelsembargo zum Niedergang der irischen Whiskey-Produzenten. Vor Beginn dieser Auseinandersetzung hatte sich die Whiskey-Produktion vervierfachen können, Irish Whiskey war die weltweit beliebteste Spirituose der.

Es sollte nicht bei der einzigen militärischen Auseinandersetzung bleiben, die auch dem Irish Whiskey zu schaffen machte. Der erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise ab 1929 verstärkten die schlechten Zeiten der irischen Whiskey-Unternehmer, bis der Zweite Weltkrieg jegliche Hoffnung auf eine Besserung der Lage zerschlug.

Nach Ende des Krieges blieben nur fünf Destillerien übrig. Im Jahr 1966 entschieden sich die verbleibenden Produzenten, sich zu den “Irish Destillers“ zusammen zu schließen. Diese wurden gute 20 Jahre später von „Pernot Ricard“ aufgekauft. Von nun an wurden die alten guten Tropfen wieder produziert und schnell auch weltweit exportiert. Heute zählen unter anderem die Redbreast Distillery, die Tullamore Dew Distillery, die Clontarf Distillery, die Green Spot Distillery, die Tyrconnell Distillery und natürlich die Jameson Distillery zu den bekanntesten Destillerien und Herstellern irischer Whiskey.

Und dann kamen neue Destillations-Verfahren hinzu

Genauer gesagt, das Coffey-Verfahren, auch bekannt als kontinuierliches Brennverfahren. Was von den Iren mit Skepsis betrachtet wurde - auch, wenn der Erfinder ein Ire war - wurde von Schotten mit Begeisterung in der Whisky-Herstellung genutzt. Das Ergebnis: Die Produktion schottischer Single Malts und Blended Whiskys ging durch die Decke, während sich die irische Produktion in Richtung Keller bewegte.

Ein langsamer Aufschwung gelang erst durch den Zusammenschluss der Big Four unter den Irish Whiskey-Herstellern Jameson, Power und die „Cork Distilleries Co.“ Diese schlossen sich Mitte der 1960er zur „Irish Distillers Group“ zusammen und verlegten ihre gesamte Produktion in einen Brennerei-Neubau in Midleton in der Grafschaft Cork.

Anfang der 1970er kam noch die Old Bushmills Destillerie dazu. Von diesem Moment an stammte jeder einzelne Tropfen Irish Whiskey von der „Irish Distillers Group“. Solange, bis John Teeling 1987 in Riverstown die Cooley Destillerie baute, die bis heute in Familienbesitz ist.

Wie wird Irish Whiskey hergestellt?

Zunächst: Irischer Whiskey lässt sich in vier bis fünf Unterkategorien einteilen:

  1. Single Malt Irish Whiskey

  2. Single Pot Still Whiskey

  3. Pure Pot Still Whiskey

  4. Blended Whiskey

  5. Grain Whiskey
     

Wie Du sehen kannst, bildet hier nicht nur Gerste eine Getreide-Basis, sondern auch Hafer, Roggen und Weizen. Für die Herstellung vieler irischer Whiskeys wird ungemälzte Gerste verwendet. Die irischen Whiskeys gehören eher zu den leichteren, milderen Sorten, da sie im Normalfall nicht über dem Torffeuer gedarrt werden.

Typisch für den Irish Whiskey ist die dreifache Destillation im traditionellen Destillationsapparat „Pot Still“. Er ist wesentlich größer als die Apparate für die Gewinnung des Schottischen Whisky. Auch wird oft die „Coffey“-Methode angewendet. Sie wurde um 1830 in Irland entwickelt. Diese Methode destilliert ohne Unterbrechung und kontinuierlich. Gelagert wird der Whiskey in Ex-Bourbon-Eichenfässern, aber auch Sherry oder Portwein.

Auch ehemalige Madeira-Fässer werden verwendet, wie unter anderem beim Tyrconnell 10 Years Madeira Cask. In der Anzahl der Destillations-Vorgänge und der Fasslagerung sind weitere Gründe für den teils sehr milden Geschmack von Irish Whiskey zu finden.

Schon gewusst? Es gibt auch in Schottland einen einzigen Whisky/Single Malt, der insgesamt dreifach destilliert ist - den Auchentoshan, der unter anderem aufgrund dieser Tatsache zu den schottischen Einsteiger-Whiskys gezählt werden kann.

Wie trinkt man Irish Whiskey?

Die Art, Irish Whiskey, zu genießen ist so vielfältig, wie die angebotenen Sorten. Doch allgemein kann gesagt werden: ein echter Irish Whiskey gehört nicht in den Kühlschrank und wird bei Zimmertemperatur getrunken. Ebenfalls sollte man auf Eiswürfel verzichten. Nur so kann er sein Aroma optimal entfalten. Um den Irish Whiskey, dessen Alkoholgehalt zwischen 40 Vol.-% und 46 % liegt, richtig genießen zu können, sollte er pur sein oder mit etwas stillem Tafelwasser vermischt werden. Serviert werden Irish Malt Whiskeys in einem Glas in Form einer Tulpenblüte. Irischer Whiskey hat zudem folgenden "Trink-Vorgabe": Die Blends sollten in einem gängigen Whiskey Tumbler serviert werden.

Was sind die bekanntesten Irish Whiskeys?

Wir haben ja schon erwähnt, dass sich Irish Whiskey/irischer Whiskey in fünf Kategorien unterteilen lässt. Und natürlich gibt es in jeder Kategorie mehr als einen irischen Whiskey, der unbedingt genannt werden sollte. Die traditionellen Irish Whiskeys werden angeboten als Grain, Blended oder Malt Whiskey. Der leicht süßliche Greenore, gewonnen aus Mais, ist ein bekannter Grain Irish Whiskey. Beispiele bekannter Blended Irish Whiskeys sind der Tullamore Dew, Bushmills Black Bush und der John Power&Son. Tyrconnell, Bushmills Malt und Locke’s 8 Year Old sind die Namen bekannter Single Malt Whiskeys aus Irland.

Single Malt Irish Whiskey/Irish Single Malt/Single Malt Whiskey

Hierzu gehören unter anderem einige Single Malt Whiskey von Bushmills Whiskey. Wie wäre es beispielsweise mit dem Bushmills 10 Jahre oder dem Bushmills 16 Jahre Single Malt Irish Whiskey? Auch der Irish Single Malt von Connemara muss hier genannt werden, unter anderem der Connemara 12 Years Peated Single Malt.

Single Pot Still Whiskey

Single Pot Still Whiskey wird - der Name verrät es bereits - in einer einzigen Destillerie produziert und ist eine Mischung aus gemälzter und ungemälzter Gerste, dennoch aber kein Blended Irish Whiskey. Zu den bekanntesten Marken zählen hier unter anderem Green Spot, Yellow Spot und der Redbreast Irish Whiskey, wie zum Beispiel der Redbreast 12 Jahre Single Pot Still Irish Whiskey. Diese Single Pot Still Whiskeys sind zudem unter dem Namen Pure Pot Still Whiskeys bekannt.

Blended Whiskey

Hier gilt das gleiche Prinzip, wie beim Scotch Blended Whisky. Es handelt sich um irische Whiskeys, die aus mehreren Single Irish Whiskeys/Single Malt Whiskey zusammengestellt werden. Eine Kunst für sich, die die Expertise sogenannter Master Blender benötigt. Der wohl bekannteste Blended Irish Whiskey ist der Tullamore Dew, wie zum Beispiel der Tullamore Dew 12 Years. Ebenfalls den Irish Blended Whiskeys werden der Clontarf, unter anderem der Clontarf 1014 Black Label Classic Blend, und einige Abfüllungen von Bushmills zugerechnet.

Grain Whiskey

Diese werden auch als Single Grain Whiskey bezeichnet. Bei Grain Whiskeys handelt es sich um irische Whiskeys, die aus verschiedenen Getreidearten hergestellt werden. Ein Großteil dieser Grain Whiskeys wird dabei für Blended Irish Whiskey weiterverwendet. Dennoch gibt es Hersteller, die diese Whiskeys als Single Grains verkaufen. Darunter finden sich unter anderem der Kilbeggan Single Grain, beispielsweise der Kilbeggan Irish Whiskey, oder der Teeling's Single Grain Whiskey.

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