Irish Whiskey

Wie der Name schon sagt, hat der Irish Whiskey seinen Ursprung in Irland, Bushmills gehört dort zu den ältesten Destillern der Welt. Das Wort Whiskey stammt vom gälischen Wort „uisce beatha“ (Wasser des Lebens), aus dem sich über die Jahre das Wort Whiskey entwickelte. Um sich von der Konkurrenz aus Schottland abzugrenzen, wählten die irischen Whiskey-Produzenten die Schreibweise Irish Whiskey mit einem „e“ vor dem „y“.

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Irish Whiskey und seine Wurzeln

Die Wurzeln des Whiskeys reichen weit zurück bis in das 15. Jahrhundert. Bereits im Jahr 1494 wurde in dem kleinen irischen Dorf Bushmill Whiskey gebrannt. Hier wurde 1608 auch die erste gewerbliche Destillerie gegründet. Schnell breitete sich der Whiskey über ganz Irland aus und schwappte auch schnell hinüber bis nach England. Dort erfreute er sich großer Beliebtheit und die 2000 irischen Destillerien florierten.

Doch Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Unabhängigkeitskrieg von England und dem verhängten Handelsembargo begann der Niedergang der irischen Whiskey-Produzenten. Der erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise verstärkten die schlechten Zeiten der irischen Whiskey-Unternehmer bis der Zweite Weltkrieg jegliche Hoffnung auf eine Besserung der Lage zerschlug. Nach Ende des Krieges blieben nur fünf Destillerien übrig. Im Jahr 1966 entschieden die verbleibenden Produzenten sich zu den “Irish Destillers“ zusammen zu schließen. Diese wurden gute 20 Jahre später von „Pernot Ricard“ aufgekauft. Von nun an wurden die alten guten Tropfen wieder produziert und schnell auch weltweit exportiert.

Die traditionellen Irish Whiskeys werden angeboten als Grain, Blended oder Malt Whiskey. Der leicht süßliche Greenore, gewonnen aus Mais, ist ein bekannter Grain Irish Whiskey. Beispiele bekannter Blended Irish Whiskeys sind der Tullamore Dew, Bushmills Black Bush und der John Power&Son. Tyrconnell, Bushmills Malt und Locke’s 8 Year Old sind die Namen bekannter Single Malt Whiskeys aus Irland.

Herstellung und Genuss-Empfehlung vom Irish Whiskey

Für die Herstellung der irischen Whiskeys wird ungemälzte Gerste verwendet. Auch Roggen, Weizen oder Hafer können genutzt werden. Die irischen Whiskeys gehören eher zu den leichteren, milderen Sorten, da sie im Normalfall nicht über dem Torffeuer gedarrt wird. Typisch für den Irish Whiskey ist die dreifache Destillation im traditionellen Destillationsapparat „Pott-Still“. Er ist wesentlich größer als die Apparate für die Gewinnung des Schottischen Whiskeys. Auch wird oft die „Coffey“-Methode angewendet. Sie wurde um 1830 in Irland entwickelt. Diese Methode destilliert ohne Unterbrechung und kontinuierlich. Gelagert wird der Whiskey in Eichenfässern, in denen zuvor oft Bourbon reifte, aber auch Sherry oder Portwein.

Die Art Irish Whiskey zu genießen ist so vielfältig, wie die angebotenen Sorten. Doch allgemein kann gesagt werden: ein echter Irish Whiskey gehört nicht in den Kühlschrank und wird bei Zimmertemperatur getrunken. Ebenfalls sollte man auf Eiswürfel verzichten. Nur so kann er sein Aroma optimal entfalten. Um den Irish Whiskey richtig genießen zu können, sollte er pur sein oder mit etwas stillem Tafelwasser vermischt werden. Serviert werden Irish Malt Whiskeys in einem Glas in Form einer Tulpenblüte. Die Blends sollten in einem gängigen Whiskeytumbler serviert werden.