Bloody Mary

Cocktail Klassiker

Deftig kommt der klassische Cocktail Bloody Mary daher, dem man eine lindernde Wirkung auf den Kater am Morgen danach zuschreibt. Der Drink basiert auf Tomatensaft (10 cl). Dem gesunden Gemüsesaft wird eine krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt, auch soll er den Cholesterinwert senken und das Immunsystem stärken. Eine weitere Zutat ist Zitronensaft (2cl), der vor allem durch seinen hohen Vitamin C-Gehalt glänzt. Für den Schwips im Bloody Mary sorgt der Vodka mit 5 cl.

Bloody Mary

Das Besondere an diesem Cocktail sind zwei Spritzer Worcestershiresauce, eine englische Würzsoße, und ein Spritzer scharfer Tabascosauce. Salz (vorzugsweise Selleriesalz) und Pfeffer geben den letzten Schliff. Für die Zubereitung werden alle Zutaten in den Shaker gefüllt und zusammen mit Eiswürfeln gut durchgemischt und in einem Longdrinkglas serviert. Dekoriert wird der Bloody Mary mit einer Selleriestange, die sich sowohl zum Umrühren als auch zum Knabbern eignet. Eine Zitronenscheibe am Rand ist ebenfalls möglich. Lässt man den Vodka weg, wird aus dem Bloody Mary ein alkoholfreier Cocktail und nennt sich Virgin Bloody Mary.

Ursprünglich aus New York

Seine Ursprünge hat der Bloody Mary in der amerikanischen Stadt New York. Dort wurde er im Jahre 1920 vom Barkeeper Ferdinand L. Petiot in der Bar eines der exklusivsten Hotels der Welt, dem St. Regis Sheraton, kreiert. Woher der gruselige Name des Bloody Mary stammt, ist nicht sicher. Es gibt die Annahme, dass der Name auf die Königin Mary Tudor aus dem bekannten Tudor-Haus von England und Irland zur Namensgebung diente. Sie hatte im 16. Jahrhundert eine blutige Protestantenverfolgung durchgeführt. Ihre Nachfolgerin Königin Elisabeth I. gab ihr deswegen den Spitznamen Bloody Mary. Eine andere Variante ist, dass der US-amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway die Bezeichnung aus dem Namen einer Bar in Chicago, der Bucket of Blood Club, und seiner Frau Mary zusammensetzte. Angeblich hat er dann den Namen seinem „Kumpel“ Ferdinand L. Petiot vorgeschlagen.

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