Nork
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Hinter dem Namen Nork versteckt sich nicht etwa ein Ableger eines bekannten Frachtunternehmens, sondern vier Freunde aus Bremen und Hamburg, die es sich zum Ziel gesetzt haben, „verstaubte“ Spirituosen wieder salonfähig zu machen. Und so wird hier in erster Linie Korn produziert, der generell den Ruf genießt, in Kegelkellern mit der Ausstattung Eiche Rustikal serviert zu werden. Korn ist aber längst nicht mehr das einzige ehemalige Szene-Getränk, das dank Nork inzwischen eine echte Renaissance erlebt. Auch Eierlikör, Großmutters Liebling, hat dank des norddeutschen Unternehmens ein lange überfälliges Face- und Image-Lift erhalten.

Wer versteckt sich hinter Nork?

Wie erwähnt, handelt es sich dabei um ein im doppelten Sinne junges Unternehmen, das 2019 gegründet wurde und ein Hamburger-Bremener Joint Venture ist. Und was auf dem Fußballplatz nicht unbedingt funktioniert, harmoniert bei Nork umso besser. Denn: Hier ist von norddeutscher Rivalität nichts zu spüren. Im Gegenteil – getreu dem Unternehmens-Motto „Bremen & Hamburg am Tresen vereint“ tragen die Nork-Produkte zu einer kordialen Atmosphäre bei – vielleicht sogar im Fußballstadion.

Alle Produkte von Nork werden dabei unter Berücksichtigung teils jahrhundertealter Rezepte und Rezepturen hergestellt. Auch das Brennverfahren beim Korn ist traditionell, mit dem Ergebnis, dass dieses Aushängeschild inzwischen zu den besten Korns am Markt gehört. Und zwar aufgrund einer überraschenden Milde und auch „Jugendlichkeit“, die dem Korn in den letzten Jahren leider abhandengekommen war.

Dass es sich hierbei um ein altes Produkt in neuem Outfit handelt, spiegelt sich auch in den Flaschen wieder. Diese sind für alle Getränke schlicht gehalten. Und auch das Etikett ist auf den ersten Blick sehr elegant und simpel – zumindest, bis man sich dieses von der Rückseite anschaut. Hier präsentiert sich eine bunte Farbenpracht, die als Hommage an vor allem das Hamburger Nachtleben zu verstehen ist. Abgerundet wird eine jede Flasche von einem Holzkorken mit Nummerierung. Kein Zufall also, dass dieses Design inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde.

Was stellt Nork alles her?

Korn war zwar die Ausgangsidee des norddeutschen Start-ups, aber Korn ist längst nicht mehr das einzige Tröpfchen, mit dem Nork die Spirituosenwelt im Sturm erobert. Auch Eierlikör – ebenfalls eher in die „staubige“ Spirituosenecke verbannt – zählt inzwischen zur Produktpalette. Hier wird zudem ein Beitrag zu fairer Landwirtschaft geleistet, indem ausschließlich Bio-Eier aus Schleswig-Holstein, die für den Handel zu klein sind, verwendet werden. Daneben überzeugt dieses ehemalige „Großmutter-Getränk“ durch erstklassige und feine Zutaten, wie unter anderem Vanille aus Madagaskar.

Wer bei den Nennungen Korn und Eierlikör automatisch an Kaffeekränzchen bei Oma oder an Kegelabende in Altherrenkneipen denkt, der wird dank Nork schnell vom Gegenteil überzeugt werden. Längst haben diese beiden Getränke den Staub von gefühlt Jahrzehnten abgeworfen und dank des jungen Unternehmens aus Deutschland ein lange überfälliges Revamping erfahren. Und so präsentiert sich mit jeder Flasche ein Geschmackserlebnis, dass definitiv einen gewaltigen Schritt in eine vielversprechende Zukunft gemacht hat.

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