{"id":1751,"date":"2011-12-22T20:12:57","date_gmt":"2011-12-22T19:12:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jashopping.de\/blog\/?p=1751"},"modified":"2018-05-04T13:33:01","modified_gmt":"2018-05-04T11:33:01","slug":"die-geheimnisse-guten-rums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jashopping.de\/blog\/rum\/die-geheimnisse-guten-rums\/","title":{"rendered":"Die Geheimnisse guten Rums"},"content":{"rendered":"<h2>Was Sie \u00fcber Rum wissen sollten<\/h2>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1759\" title=\"Rum Geheimnisse\" src=\"http:\/\/www.jashopping.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rum-geheimnisse-200x300.jpg\" alt=\"Rum Geheimnisse\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.jashopping.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rum-geheimnisse-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.jashopping.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/rum-geheimnisse.jpg 283w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong><a title=\"Rum\" href=\"http:\/\/www.jashopping.de\/Spirituosen\/Rum\/\" target=\"_blank\">Rum<\/a> <\/strong>wird in der Regel aus Melasse hergestellt &#8211; einem honigartigen braunen Sirup, der als Nebenprodukt bei der Zuckergewinnung anf\u00e4llt. So zum Beispiel auf Kuba, Venezuela, Barbados, Guyana, den Bahamas, Karibischen Inseln, Jamaika, in der Dominikanischen Republik, Mexiko, Nicaragua, Anguilla, Guatemala, Trinidad.<\/p>\n<p>Doch ein geringer Anteil an der Gesamtproduktion (etwa 3 %) wird aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft gewonnen. Die Bezeichnung f\u00fcr dieses Produkt aus den franz\u00f6sischen \u00dcberseegebieten (z. B. Mauritius), Guatemala oder Trinidad lautet: <strong>Rhum Agricole. <\/strong>Hierbei gibt es verschiedene Qualit\u00e4tsstufen.<\/p>\n<p>Auch beim Rum werden wie beim Whisky neue oder alte Eichenf\u00e4sser, in denen vorher Bourbon Whiskey, Bordeauxwein oder Cognac reifte, verwendet. Dadurch erh\u00e4lt der Rum zus\u00e4tzliche, unterschiedliche Geschmacksrichtungen.<\/p>\n<p>Es gibt den so genannten wei\u00dfen Rum mit einer kurzen Reifezeit von 6 bis zu 30 Monaten und den braunen Rum, der geschmacklich schwerer und kr\u00e4ftiger ist. Seine braune Farbe erh\u00e4lt der Rum entweder durch seine lange Lagerung in Holzf\u00e4ssern oder durch Zugabe von Zuckercouleur, einer Lebensmittelfarbe. Umgekehrt kann man dem braunen Rum aber seine Farbe durch Filtrierung auch entziehen. Die Farbe allein entscheidet also noch nicht \u00fcber Qualit\u00e4t und Alter des Rums.<\/p>\n<p>Durch das tropische Klima reift der Rum 3- bis 5-mal schneller als z. B. ein Whisky in Schottland oder Irland, und die Verdunstung (der so genannte \u201eEngelsanteil\u201c) ist mit 8 &#8211; 12 % pro Jahr auch wesentlich h\u00f6her.<\/p>\n<p>In den 1980er Jahren wurde auf Jamaika der <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">German-Flavoured-Rum<\/span><\/strong> mit besonders hohem Esteranteil entwickelt (Ester, die beim Brennen in das Destillat \u00fcbergehen, entstehen durch die organische Verbindung von Alkohol und S\u00e4uren unter gleichzeitiger Abspaltung von Wasser). Rum wird im Handel unter anderem auch nach der Esterzahl, das hei\u00dft nach seiner Aromaintensit\u00e4t, bewertet. Ist zum Beispiel eine Esterzahl von 45 angegeben, so bedeutet das, dass in jeweils 100 Litern reinem Alkohol 45 Gramm Ester enthalten sind. Keine andere Spirituose bietet einen so hohen Esteranteil wie der Rum, bei dem man noch in hunderttausendfacher Verd\u00fcnnung, d. h. 1 ccm Rum zu 100 Ltr. Wasser, den Rumgeschmack erkennen kann.<\/p>\n<h3>Man unterscheidet drei Sorten Rum:<\/h3>\n<p>&#8211; den Original-Rum mit meistens 72 \u2013 74 % Vol. Alkohol, der so wie er ist aus dem Ausland importiert wurde und keinerlei Ver\u00e4nderungen erfahren hat,<\/p>\n<p>&#8211; den \u201eechten\u201c, auf Trinkst\u00e4rke herabgesetzten (\u00dcbersee-)Rum mit einem Alkoholgehalt zwischen 37,5 und 54 % Vol. und<\/p>\n<p>&#8211; den (Flensburger) Rum-Verschnitt mit mindestens 37,5 % Vol. Alkohol \u2013 das ist eine Mischung von mindestens 5 % Original-Rum mit Alkohol einer anderen Art.<\/p>\n<p>Der echte <strong>Original-Rum<\/strong>, so wie er importiert wird, enth\u00e4lt bis zu 74 % Alkohol. Meist wird er jedoch auf 37,5 bis 43 % Vol. Trinkst\u00e4rke herabgesetzt, bevor er vom Fass auf Flaschen abgef\u00fcllt wird.<\/p>\n<p><strong>Rum-Verschnitt<\/strong> muss mindestens 5 % Original-Rum enthalten. Der Rest kann aus Wasser und Neutralalkohol bestehen; sein Alkoholgehalt betr\u00e4gt in Deutschland nach alter Flensburger Tradition der Rumhandelsh\u00e4user jedoch mindestens 37,5 %.<\/p>\n<p><strong>Kunst-Rum<\/strong> hat in \u00d6sterreich \u00fcblicherweise einen Alkoholgehalt von 38 % Vol. Der Stroh-Rum trumpft dort allerdings mit 60 bzw. 80 % Vol. auf.<\/p>\n<p><strong>Blended Rum<\/strong> hei\u00dft die Mischung aus verschiedenen Original-Rums, und <strong>Flavoured Rum<\/strong> ist ein aromatisiertes, lik\u00f6rartiges Getr\u00e4nk.<\/p>\n<p>Von der Dauer der Lagerung her gibt es ebenfalls verschiedenartige Produkte mit unterschiedlichen Qualit\u00e4tsmerkmalen:<\/p>\n<p>&#8211; den wei\u00dfen Rhum Vieux Agricole blanc mit der Bezeichnung \u201eAppellation d\u2019Origine Contr<em>\u00f4<\/em>l\u00e9e\u201c (AOC), der mindestens 3 Monate lagern muss,<\/p>\n<p>&#8211; den Rhum Paille oder Rhum Ambr\u00e9 mit der Bezeichnung AOC und einer Lagerung von mindestens einem Jahr<\/p>\n<p>&#8211; und den braunen Rhum Vieux Agricole in drei Qualit\u00e4tsstufen mit einer Lagerzeit in Eichenf\u00e4ssern von:<\/p>\n<p>mindestens 3 Jahren = <strong>V.O.<\/strong><\/p>\n<p>mindestens 4 Jahren = <strong>V.S.O.P.<\/strong><\/p>\n<p>mindestens 6 Jahren = <strong>X.O.<\/strong><\/p>\n<p>Je l\u00e4nger ein Destillat im Holzfass reifte, desto weniger Fuselstoffe enth\u00e4lt es. Rum, der 10 Jahre und l\u00e4nger (bis zu 40 Jahren) lagerte, nennt man \u201e<em>hors d\u2019age<\/em>\u201c. Er ist sehr kostspielig und ziemlich selten. Solche Abf\u00fcllungen k\u00f6nnen schon mal leicht in die Hunderte von Euro gehen.<\/p>\n<p>Rum gilt als \u201eSeelentr\u00f6ster\u201c. Er kann unz\u00e4hlige, verschiedene Geschmacksnuancen haben \u2013 angefangen von Vanille-, Mandel- und Minzearomen bis hin zu dunkler Schokolade, R\u00f6ststoffen, Trockenfr\u00fcchten und harmonisch eingef\u00fcgten Kaffee-, Orangen- und Eichent\u00f6nen.<\/p>\n<p>Kenner sch\u00e4tzen die Vielseitigkeit von Rum, den man pur ebenso wie on the Rocks, in der Bowle, als Grundlage f\u00fcr Cocktails, im Rumtopf und zum Dessert genie\u00dfen kann.<\/p>\n<p>Generell l\u00e4sst sich mit Fug und Recht behaupten, dass die \u00fcbliche Supermarktware ebenso wie der Rum-Verschnitt im Geschmack nicht vergleichbar sind mit Premiumsorten, die viele Jahre lang im Holzfass gereift sind. M\u00f6chte man <strong>Rum<\/strong> pur oder on the Rocks genie\u00dfen, so sollte man sich immer f\u00fcr eine hochwertigere Qualit\u00e4t entscheiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rum wird in der Regel aus Melasse hergestellt &#8211; einem honigartigen braunen Sirup, der als Nebenprodukt bei der Zuckergewinnung anf\u00e4llt. So zum Beispiel auf Kuba, Venezuela, Barbados, Guyana, den Bahamas, Karibischen Inseln, Jamaika, in der Dominikanischen Republik, Mexiko, Nicaragua, Anguilla, Guatemala, Trinidad. Doch ein geringer Anteil an der Gesamtproduktion (etwa 3 %) wird aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft gewonnen. Die Bezeichnung f\u00fcr dieses Produkt aus den franz\u00f6sischen \u00dcberseegebieten (z. B. Mauritius), Guatemala oder Trinidad lautet: Rhum Agricole. 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