Old Monk Rum aus Indien – Wieso wird dieser Rum immer beliebter?

In den letzten Jahren hat auch der OLD MONK, der bekannteste und älteste Rum aus Indien, den deutschen Markt erobert. In der Barszene ist er sehr beliebt, weil er sich mit seinen 42,8 % Vol. und seinem außergewöhnlichen Geschmack bestens zum Mixen eignet, obwohl er dafür eigentlich zu schade ist. Weltweit steht er bereits an dritter Stelle und ist in Indien überall erhältlich. Er wird in Ghaziabad, einer Stadt am Gandeskanal östlich von Delhi mit etwa 1 Million Einwohnern, von der Destillerie Mohan Nagar produziert und kann sich durchaus mit seinen Verwandten z. B. aus Kuba oder Jamaika messen. In der Farbe dunklen Mahagonis, mit rot-goldenen Reflexen, kommt er in der rustikalen, kompakten Literflasche daher. Es gibt ihn aber auch in der 0,75-Literflasche, die in Indien „khamba“ (= ganze Flasche) genannt wird.

 

Der Old Monk, der in Indien zu einer der besten Rumsorten zählt und größtenteils aus Melasse hergestellt wird, lagert 7 bzw. 12 Jahre im Eichenfass. Für den Blend werden sowohl Rums aus Melasse als auch Rums auf der Basis von frischem Zuckerrohrsaft verwendet. Dieser Rum ist in Indien so erfolgreich, dass er bereits kopiert wurde. Doch seine hervorragende Qualität wurde mit den Fälschungen nicht annähernd erreicht.

 

Old Monk Rum 7 Jahre

Old Monk 7 Jahre

 

 

Der 7-Jährige schmeckt sehr weich und mild, aber dennoch würzig und aromatisch mit Noten von Kakao, Vanille und Mandeln. Sein feines Aroma erinnert an Schokolade und Weihnachtsgebäck. Diese Sorte, bei der das Flaschenetikett und der Verschluss schwarz sind, ist für uns relativ einfach zu beschaffen, so dass wir sie in der Regel ständig am Lager haben.

 

 

Old Monk Rum 12 Jahre

Old Monk 12 Jahre

 

Im Gegensatz zum 7-jährigen Old Monk ist der 12 Jahre gereifte Gold Reserve noch intensiver und facettenreicher im Geschmack. Er ist nicht nur rund und harmonisch, sondern fein abgerundet mit Aromen von getrockneten Orangenscheiben, Feigen und Dörrobst und einem Hauch Bourbon-Vanille und Karamell. In seinem langen Nachklang ist er süß und würzig. Mit dem eleganten goldenen Etikett und Verschluss macht die Flasche auch äußerlich einen edlen Eindruck. Sie ist aber in Europa eher selten zu finden.

 

Man verkostet den Rum am besten aus handwarmen Rum-Gläsern oder als Longdrink auf Eis. Hier das Rezeptbeispiel für ein Mixgetränk, das für diejenigen Rumliebhaber gedacht ist, denen gerade nach Hochprozentigem nicht zumute ist:

 

Man nehme je 4 cl Old Monk und Vodka, je 6 cl Orangen- und Bananensaft, 3 cl Cream of Coconut und 1 cl Vanillesirup von Monin, schüttle die Zutaten zusammen mit 3 Eiswürfeln in einem Mixbecher und präsentiere das Ganze in einem Longdrinkglas auf einem Esslöffel Crushed Ice. Statt Orangensaft kann man – je nach Geschmack – auch Ananassaft nehmen. Wenn man ein Übriges tun will, so kann man die Mixtur noch mit einer kleinen Sahnehaube krönen und diese mit einer Prise Zimt bestreuen.

 

Bitte beachten Sie, dass Flaschen aus Indien manchmal dazu neigen, wenn sie liegend transportiert werden, einige Tropfen Flüssigkeit zu verlieren. Dies unterstreicht die Originalität des Produkts, hat nichts mit der Qualität zu tun und ist eben typisch für den indischen OLD MONK RUM.

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