Absinth

Absinth – das Getränk der Künstler

Van Gogh, Oscar Wilde und Picasso sind nur einige der berühmten Anhänger des Absinths, die aus der Künstlerszene stammen. Der Absinth hat seine Wurzeln in der Schweiz an der französischen Grenze. Im 18. Jahrhundert wurde er dort als Heilmittel entwickelt. Einer der Hauptbestandteile des Absinths ist der Wermut. Dieser galt als wirksames Mittel gegen Erkrankungen des Magens. Doch das Kraut an sich hat einen recht herben und bitteren Geschmack. Um dieses geschmackliche Problem zu beheben, wurde dem Wermut Alkohol beigemengt, und der Absinth entstand. Ideengeber war der Landarzt Dr. Pierre Ordinaire. Als Henri Louis Pernod von dem schmackhaften Getränk hörte, entschied er, Absinth als Erster industriell zu produzieren. Die Spirituose erfreute sich schnell großer Beliebtheit, und schlechte Weinernten am Ende des 19. Jahrhunderts sorgten für die immer weiter steigende Popularität des Absinths.

Das Wermutkraut ist, wie gesagt, Hauptbestandteil des Absinths. Bereits im Griechenland der Antike war die heilende Wirkung des Wermuts bekannt. Für die Herstellung des Absinthes wird oftmals ein Kaltwasserauszug des Wermutkrautes hergestellt. Je nach Herstellungsregion werden auch weitere Kräuter wie Fenchel oder Sternanis hinzugefügt.

Der Absinth kann einfach pur, auf Eis oder mit Wasser verdünnt ebenso genossen werden wie auch als Cocktailzutat. So ist einer der beliebtesten Cocktails des Schriftstellers Ernest Hemingway der Absinth Cocktail Death in the afternoon. Kommt der Absinth mit Wasser oder Eis in Berührung, erhält er seine charakteristische Trübung.

Eine andere Methode, den Absinth zu genießen, erfordert etwas Übung und Obacht, ist aber äußerst effektvoll: Zunächst wird die gewünschte Menge Absinth in ein Glas gefüllt. Auf eine Gabel oder einen speziellen Absinthlöffel wird ein Stück Würfelzucker gelegt und dieses über dem Glas einmal kurz mit etwas Absinth übergossen. Anschließend wird der Zuckerwürfel angezündet. Nun wird gewartet, bis der Zucker karamellisiert ist. Abschließend wird etwas klares Wasser über den Zucker gegossen und der karamellisierte Würfel im Absinth versenkt. Dieses Trinkritual stammt aus dem Frankreich des 19. Jahrhunderts, und wer weiß, ob nicht schon der französische Schriftsteller Charles Baudelaire den Absinth auf diese Weise genoss!



 
  

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